Ferienwoche 2017

Ein abwechslungsreiches Programm erwartete die Kinder der Ferienwoche:

Am Montag startete der Kreativtag mit dem Thema „Die Schöpfung – eine tolle Idee“. Rund um das Thema konnten die Kinder gemeinsam eine Schöpfungskiste basteln, ihre Sinne z.B. beim Schmecken von verschiedenen Gummibärchen, Riechen von Kräutern, Malen mit den Füßen, einem Barfußpfad oder optische Täuschungen erforschen. Spaß machte auch das Herstellen von Tieren aus Fimo oder einer Sockenraupe, auf deren Körper Kresse wächst.

Am Dienstag standen die Tiere im Wildpark Schwarzach im Mittelpunkt. Kinder macht es einfach viel Freude, die Tiere mit ausgerupftem Gras oder gekauftem Futter zu füttern. Dabei zeigten manche Kinder eine große Ausdauer. Auf dem Spielplatz konnten dann alle ein Eis schlecken und ihrem Spieltrieb freien Lauf lassen.

Schon mal im Böllinger Bach die Tiere entdeckt? Die Kinder der Ferienwoche haben am Mittwoch diese gesucht und gefunden! Ausgestattet mit Gummistiefeln, mit Kescher und durchsichtigen Plastikbehältern fanden sie im Bach Köcherfliegenlarven, Eintagsfliegenlarven, Bachflohkrebse, und kleine Grundel. Außerdem lernten die Kinder Grundlagen des Angels kennen und testeten ihre Fähigkeiten beim Angel werfen. Nachdem jeder ein kleines Boot gebastelt hatte, ging es auf zur Wettfahrt. Manches Kind musste am Ende des Tages doch seine mitgebrachte Ersatzkleidung in Anspruch nehmen.

Am Donnerstag war das Ziel der alla hopp –Spielplatz in Sinsheim: Bewegungsparcour mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, eine Wellenbahn, Trampoline, Kinderspielplatz mit Sand- und Wasserspielen, Drehscheibe, Slackline, Mikadowald und vieles mehr. Es gab für jedermann etwas zu entdecken! Auch beim Wikingerspiel Kubb hatten kleine und große Kinder, sowie Betreuer viel Freude. Auf der Heimfahrt mit der Stadtbahn waren einige Kinder doch schon ganz schön müde.

Neueste Meldungen in den Biberacher Nachrichten führten uns am Freitag in den Biberacher Wald auf die Suche nach gelandeten Ufos. In verschiedenen Gruppen machten wir uns quer durch den Wald auf die Suche. Dabei mussten kleine Hinweise gefunden werden, die uns schließlich zum Ziel führten, wo uns zwei Außerirdische freundlich begrüßten. Nach einem kleinen Jagdspiel wurden alle Biberacher Kinder herzlich in den Club der Außerirdischen aufgenommen. Danach konnten die Kinder sich ein eigenes Ufo basteln, sich wie die Aliens schminken oder kleine Ufoteile zusammenbauen. Auch konnte man ein Erinnerungsfoto mit dem Raumschiff des Aliens machen. An einem großen Feuer konnte sich danach jeder eine leckere Wurst und Marshmallows grillen.

Zum Abschluss der Woche gestalteten wir am Sonntag gemeinsam einen Familiengottesdienst. Schön, dass so viele Kinder teilgenommen haben, es hat uns riesigen Spaß mit euch gemacht! Bis nächstes Jahr!

Sibylle Harst

Wer nicht wählt, bleibt stumm!

Eine Woche vor der Bundestagswahl hat der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart alle Wahlberechtigten dazu aufgerufen, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Die gewählten ehrenamtlichen Mitglieder des Präsidiums, Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn, Priesterratssprecher Paul Magino und Beisitzerin Veronika Rais-Wehrstein, äußerten sich in einer Pressemitteilung.

Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn sagte, auch wenn jeder Wähler nur eine Stimme von über 61 Millionen habe, sei die Wahrnehmung dieser Mitbestimmung ausschlaggebend: „Nur wer wählt, kann Politik mitgestalten. Manche meinen, Politiker oder Parteien abstrafen zu können, indem sie zu Hause bleiben. Das ist ein Irrtum. Einfluss nimmt erfahrungsgemäß nur, wer seinen Willen kundtut. Auch wer keine Partei hundertprozentig überzeugend findet, sollte wählen gehen und sein Kreuz bei einem Kandidaten und einer Partei machen, deren Ausrichtung am ehesten seiner eigenen Zukunftsvision entspricht. Wer wählt, sagt, in welche Richtung unser Land sich bewegen soll. Wer nicht wählt, bleibt stumm.“ Gerade in Zeiten, in denen der Richtungsstreit unter den Bürgern so lebendig sei wie jetzt, müssten die Abgeordneten sich auf einen deutlichen Bürgerauftrag stützen können.

„Wählen bedeutet nicht, mit der zurückliegenden Amtsperiode oder einzelnen Politikern oder Parteien abzurechnen. Ein Wahlzettel ist kein Denkzettel“, betonte Präsidiumsmitglied Veronika Rais-Wehrstein. „Wählen bedeutet, über die Zukunft und Ausrichtung unseres Landes mitzuentscheiden. Die soziale Gerechtigkeit in Deutschland, die Stabilisierung der Wirtschaft in Europa, der Umweltschutz und nicht zuletzt die derzeitigen internationalen Verwerfungen sind immense Herausforderungen. Wer wählt, muss sich frei von Ressentiments fragen, wem er am meisten Sachkompetenz, Seriosität, politisches Standvermögen und den Blick für das Ganze zutraut“, so die Diözesanrätin.

„Für Christen und alle von der christlichen Kultur geprägte Menschen sind Nächstenliebe und Menschenwürde, die Sorge für die Benachteiligten sowie der Schutz unserer Umwelt prägnante Entscheidungskriterien für politische Wahlen“, erklärte Priesterratssprecher Paul Magino.

Pressemitteilung des Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart, 17.09.2017

Erholsame Ausfahrt – Seniorenrunde “St. Alban”

Bei angenehmem Herbstwetter durfte die Seniorenrunde ihren jährlichen Halbtagesausflug durchführen. Er führte dieses Jahr nach Gerolzahn und anschließend nach Amorbach im Odenwald. Beim Besuch einer Nudelfabrik wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in einer launigen Führung die Fertigung von Nudeln in verschiedener Ausformung und Geschmacksrichtung vorgestellt. Beim angebotenen Nudelbuffet konnten verschiedene leckere Nudelgerichte genossen werden. Natürlich durfte der Einkaufsbummel im Hofladen nicht fehlen.

Nach der Weiterfahrt nach Amorbach wurde die dortige barocke Stiftskirche besichtigt, ehe Kaffee und Torten im Schloss-Cafe den gemütlichen und erholsamen Nachmittag abrundeten.